Der Geschäftsführer

Der Geschäftsführer

Was ist eigentlich das Großartige an dieser Position?

Für mich ist es Spaß und Selbstverwirklichung.

Angenommen, man schläft am Tag 8 Stunden, und arbeitet 8 Stunden, dann ist es mindestens 50% meiner (Lebens)Zeit. (Schlaf zählt nicht!) die ich mit meinem Job verbringe.

Als Geschäftsführer und vielleicht gleichzeitig Gründer, bin ich sowieso rund um die Uhr dabei, mich mit meinem Unternehmen zu beschäftigen. Deshalb ist das Wichtigste, dass ich Spaß an meinem Job habe.

Aber auch die Möglichkeit mich selbst zu verwirklichen, ist in dieser Form einzigartig in der Arbeitswelt.

Ich kann mir Gedanken machen, wie ich mein Unternehmen intern weiter optimiere, den Gewinn steigern, Kosten senke und neue Geschäftsfelder erschließe.

Was für Fähigkeiten muss ich haben?

Hier habe ich folgenden sehr interessanten Artikel gefunden, der eigentlich bereits alles sagt: (Quelle:

12 Führungseigenschaften, die Sie zu dem perfekten Chef machen.

1. Kommunikationsfähigkeit

Wer als Vorzeige-Führungskraft gelten möchte, der sollte vor allem über ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten verfügen.

In einem Unternehmen kommt es darauf an, dass wichtige Informationen weitergegeben werden, dass in Gesprächen Probleme geklärt und Visionen entwickelt werden. Es bedarf detaillierter Absprachen zwischen verschiedenen Entscheidungsebenen, einzelne Abteilungen müssen sich absprechen.

Mittendrin stehen Sie als Führungskraft und sollen den Überblick behalten und bei Bedarf korrigierend, motivierend oder mahnend eingreifen. In Ihrer Führungsposition müssen Sie täglich unzählige Gespräche führen, mit Untergebenen, mit Kollegen, mit Kunden, Geschäftspartnern, Lieferanten und Ihren Vorgesetzten.

An dieser Tatsache zeigt sich, wie wichtig eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit ist. Durch Sie hält die Vorzeige-Führungskraft das Unternehmen am Leben.

Anmerkung:

Fehler, die viele Führungskräfte hier machen, ist in diesen Gesprächen persönlich zu werden. Oder sie kritisieren Mitarbeiter offen vor anderen.

Auch wenn man mal schlechte Tage hat, dann sollte man versuchen dieses nicht an Mitarbeitern auszulassen.

Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man sowieso vor wichtigen Gesprächen oder Entscheidungen immer noch einmal eine Nacht drüber schlafen.  

Man kann die Kollegen vor anderen loben und wertschätzen.  

Aber grundsätzlich gilt die Regel:

Lob vor anderen. Kritik unter 4 Augen. und niemals persönlich werden

Man sollte auch auf keinen Fall die Macht des Flurfunks unterschätzen. Dinge, die man sagt, und wie sie im Unternehmen ankommen, sind ganz oft zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Auch wenn man sagt, man soll nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, dann gilt das nicht hier. Hier sollte man sich jedes Wort dreimal überlegen.

Weil man dadurch sehr schnell eine Unsicherheit bei den Mitarbeitern erzeugt, was fatale Folgen haben kann.

2. Durchsetzungsfähigkeit

Die ideale Führungskraft kennzeichnet sich durch ein ausgeprägtes, aber doch faires Durchsetzungsvermögen aus.

Als professioneller Vorgesetzter leiten Sie Ihre Mitarbeiter an und führen somit Ihr Unternehmen zum Erfolg. Dafür müssen Sie jedoch Ziele bestimmen, Ihren Mitarbeitern klare Grenzen setzen und diese auch durchsetzen. Mitarbeiter müssen wissen, wo es langgeht, das heißt: Klare Ansagen, eindeutige Ziele und gewisse „Leitplanken“ sind notwendig. Eine durchsetzungsstarke Führungskraft führt also dazu, dass die Mitarbeiter sich „geführt“ fühlen und auch wissen, woran Sie sind. Durchsetzungsfähigkeit stärkt also Ihre Führungsposition und gibt Ihren Mitarbeitern Sicherheit. 

Sich gegenüber anderen Menschen durchzusetzen fällt jedoch vielen Menschen oft nicht leicht. Die Angst, die Harmonie zu zerstören und ein angespanntes Verhältnis aushalten zu müssen, sitzt tief. Laden Sie sich deshalb jetzt den kostenlosen Praxis-Ratgeber „Durchsetzungsvermögen“ herunter und profitieren Sie von leicht umsetzbaren Tipps sowie einen Leitfaden, wie Sie sich ab sofort freundlich und mit Erfolg behaupten.

Anmerkung:

In kleinen Unternehmen kommt es häufig vor, dass mehrere Geschäftsführer tätig sind. Die Untergegebenen sprechen dann erst mit dem einen, und nutzen dann diese Informationen, um ihre Interessen bei dem anderen durchzusetzen.

Hier kann man so reagieren, dass die Geschäftsführer ihre Verantwortungsbereiche klar von einander abgrenzen, sich intensiv abstimmen, oder Gespräche einfach gemeinsam führt.

3. Empathievermögen

Wer als Führungskraft erfolgreich sein möchte, der benötigt neben der Kommunikationsfähigkeit auch eine ausgeprägte Empathie.

Damit ist nicht gemeint, dass die Führungskraft mit jeder Person im Unternehmen eine intensive Freundschaft pflegen soll. Es geht vielmehr darum, zu erspüren, welche Bedürfnisse die Mitarbeiter haben.

Als Führungskraft wissen Sie, dass der Erfolg des Unternehmens vor allem von den Mitarbeitern abhängt und dass diese Mitarbeiter nicht nur eine Nummer im Dienstplan sind, sondern Menschen mit Ansprüchen und Bedürfnissen. Deshalb müssen Sie imstande sein, mit jedem Mitarbeiter in Kontakt zu treten und ihn wertzuschätzen.

Zeigen Sie also Interesse an Ihre Gesprächspartner, z. B. am Mittagstisch. Es genügt oft schon die Frage, wie sein Wochenende war oder wie es seinen Kindern geht. Oder zeigen Sie Anerkennung für die Präsentation einer Ihrer Mitarbeiter. Denn ein einfaches Lob reicht oft, um engeren Kontakt mit Menschen zu knüpfen.

Bedenken Sie: Lob und Anerkennung sind 2 der stärksten Motivatoren. Zunächst ist Geben wichtiger als Nehmen. Die Ernte fahren Sie später ein. Außerdem kostet ein Lob nur Ihre Zeit.

Anmerkung:

Für mich ist Empathie eine der wichtigsten Fähigkeiten, die man nicht lernen kann. Die hat man, oder nicht.  

Vielleicht kann einen hier eine gute Organisation unterstützen. So Geburtstage zu vergessen, zeigt dem Mitarbeiter schonmal die eigene Wertschätzung.  

Durch das Führen eines unternehmensweiten Outlook Kalenders bekommt man das einfach in den Griff.

4. Fähigkeit gut zuzuhören

Als Vorzeige-Führungskraft sollten Sie gut zuhören können. Versuchen Sie, im Gespräch ehrlich zu verstehen, was Ihre Mitarbeiter bewegt, und planen Sie dabei in Gedanken nicht schon das nächste Meeting. Denn Ihr Gegenüber wird Ihre innerliche Abwesenheit merken.

Bedenken Sie: Wenn Sie eine positive, offene Atmosphäre schaffen und Vertrauen aufbauen, kommen Ihre Mitarbeiter gerne zu Ihnen, auch mit den besten Vorschlägen.

Anmerkung:
Hier hilft schon mal oft, das Handy auf lautlos zu stellen. Oder wirklich einmal zur Seite zu legen.

Dazu gehört für mich auch eine vernünftige Meeting Kultur. Darauf gehe ich später noch mal ein.  

Eines der größten blöden Angewohnheiten, ist hier den Gesprächspartner zu unterbrechen. Man kann einfach seinen Gedanken nicht zu Ende bringen, wodurch sehr viele potentielle Gedanken verloren gehen.

Das ist sehr kontraproduktiv.

5. Entscheidungsfreude

Als normaler Mitarbeiter hat man lediglich eingeschränkte Befugnisse, wenn es um berufliche Entscheidungen geht. Die Führungskraft hingegen muss jeden Tag Entscheidungen treffen, die über Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens entscheiden.

Manche Entscheidungen sind dabei nicht einfach, gerade wenn es um disziplinarische Maßnahmen oder Kündigungen geht. Eine Vorzeige-Führungskraft muss dazu in der Lage sein, auch solche Entscheidungen zu treffen, möglichst objektiv und basierend auf Fakten.

Sehr hilfreich ist hierbei die Fähigkeit, vernetzt zu denken, also in Beziehungsgeflechten. Sie müssen fähig sein, auch sehr unterschiedliche Parameter in Beziehung zu setzen und sie in ihren Zusammenhängen zu sehen. Nur dann sind Sie als Führungskraft in der Lage, auch in sehr komplizierten Situationen durchdachte und begründbare Entscheidungen zu treffen.

Manchmal können Sie sich, wenn Sie als Führungskraft tätig sind, für eine Entscheidung Zeit lassen und alle wichtigen Faktoren bedenken. Hin und wieder bedarf es allerdings auch einer zügigen Entscheidung. Auch in einer solchen Situation müssen Sie in der Lage sein, alle wichtigen Details zu überblicken und trotz Zeitnot eine fundierte und überlegte Entscheidung zu treffen.

Anmerkung:

Zu diesem Thema fällt mir auch nur bereits gesagtes ein. Immer wenn möglich eine Nacht drüber schlafen.

Wichtig ist, Entscheidungen zu treffen!

Wenn diese falsch ist, sollte man immer noch in der Lage sein, diese korrigieren zu können. (Plan B)  

6. Strategisches Denken

Eine Führungskraft ist nicht zuerst dazu da, das Tagesgeschäft zu leiten. Das übernehmen in der Regel die Assistenten. Eine der Hauptaufgaben der Führungskraft ist das Entwickeln von Strategien, die dem Unternehmen zu noch mehr Erfolg verhelfen.

Er muss sich Gedanken darüber machen, wo er das Unternehmen in einigen Jahren sieht. Zudem soll er sich überlegen, wer für ihn die wichtigsten Mitarbeiter sind oder welche Wege beschritten werden sollten, um die aufgestellten Ziele zu erreichen.

Er baut die Stärken der Mitarbeiter strategisch aus. Setzt seine Mitarbeiter gezielt so ein, dass jeder das tut, was er am besten kann. Dann wird das Team erfolgreich sein, Spaß haben und noch besser werden. 

Als Vorzeige-Führungskraft müssen Sie die Fähigkeit besitzen, auch komplexe Sachverhalte und Situationen in ein System zu bringen und ihnen so Struktur zu verleihen. Außerdem ist es Ihre Aufgabe, die möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen möglichst frühzeitig zu antizipieren und entsprechend zu reagieren.

Sie planen und führen das Unternehmen also dadurch, dass sie möglichst viele Einflussfaktoren erkennen, die Auswirkungen auf die Entwicklung des Unternehmens nehmen können.

Anmerkung:

Heute herrscht immer noch die weit verbreitete Meinung, dass der Geschäftsführer alle operativen Prozesse führt.

Natürlich ist das bis zu einer gewissen Größe richtig. 

Aber ab einer gewissen Größe funktioniert das nicht mehr. Da muss man bestimmten Mitarbeitern vertrauen und Verantwortlichkeiten abgeben.

Eines der Hauptziele sollte sein, das Unternehmen so aufzustellen, dass die Geschäftsführung nur noch im Ausnahmefall in die operativen Prozesse eingreift.

Der Geschäftsführer sollte sich selbst überflüssig machen.

Ein Unternehmen muss von allein funktionieren!

Die Schwierigkeit hier ist auch die richtigen Leute für die richtigen Positionen zu finden.

Ein guter Techniker ist nicht die erste Wahl für die Leitung der Technikabteilung. Er ist produktiver, wenn er seiner normalen Tätigkeit nachgeht. Darauf gehen wir aber später noch mal ein.

7. Begeisterungsfähigkeit

Eine Vorzeige-Führungskraft ist ein Visionär! Sie als starke Führungskraft brauchen eine Vision, für die Sie mit Leidenschaft brennen.

Damit sind Sie am besten in der Lage, auch andere für Ihre Idee zu begeistern. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern Ziele vermitteln, für die sie sich auch begeistern, erreichen Sie am leichtesten, dass sie nicht nur freiwillig, sondern auch besonders engagiert und ebenfalls mit Leidenschaft mitmachen.

Anmerkung:

Das ist absolut richtig. Begeisterungsfähigkeit ist hier der Schlüssel, um die Mitarbeiter zu motivieren.

Vielfach herrscht immer noch die Meinung:

Ein Pferd springt nur so hoch wie es muss

Das sehe ich nicht so, wenn ein Pferd nur so hochspringt, dann habe ich es nicht richtig trainiert. Also in unserem Fall die richtige Unterstützung gegeben.

Wenn ich zum Beispiel Budgetziele nicht eingehalten habe, ist es natürlich am einfachsten diesen Druck an die Mitarbeiter weiterzugeben. Aber langfristig ist das sehr demotivierend und nicht zielführend.

Auch hier greift ein gutes Controlling, das mir hilft, die Probleme zu identifizieren, und gemeinsam mit dem verantwortlichen Mitarbeiter Lösungen zu finden.

Hier muss ich meine Kommunikationsfähigkeiten nutzen, um sie zu motivieren.

Aber wie sagt man so schön, nach oben buckeln, nach unten treten…

Ich glaube davon halten wir alle dasselbe.

Wichtig ist, ob man dieses Verhalten an sich selbst feststellt, und wie man darauf reagiert.   

8. Standhaftigkeit 

Hohe Vorgaben und Druck von oben, Gemeckere und Beschwerden von unten, womöglich noch Reklamationen von Kunden. Sie als Vorgesetzter müssen es aushalten können, genau zwischen den Stühlen zu sitzen. Um dem standzuhalten, brauchen Sie eine starke und gereifte Persönlichkeit. Eine Vorzeige-Führungskraft ist also auch unter hohen Anforderungen und Druck standhaft und entspannt.

Behalten Sie Ihre eigenen Gefühle im Griff. Geben Sie den Druck nicht einfach weiter. Sie sollten auch nicht bei jeder Gelegenheit aus der Haut fahren oder bei Problemen sofort einknicken. Sorgen Sie vielmehr dafür, dass Sie Ihren Mitarbeitern den Rücken freihalten. Nur ohne Störfeuer von außen können Ihre Mitarbeiter erfolgreich und zielorientiert arbeiten.

Anmerkung:

Diese Standhaftigkeit kann man auch nicht unbedingt lernen. Sie bekommt man im Laufe der Zeit durch Erfahrung

9. Loyalität gegenüber den Mitarbeitern und dem Unternehmen

Früher wie heute ist Loyalität eine wichtige Fähigkeit, die Führungskräfte besitzen sollten. Zwar klingt der Begriff etwas abgedroschen, aber es zeichnet eine Vorzeige-Führungskraft aus, wenn sie gegenüber allen Akteuren im Unternehmen Loyalität an den Tag legt.

Vor allem Vorgesetzte, die auch in schwierigen Situationen zu ihren Untergebenen stehen und sich ihnen gegenüber loyal verhalten, können im Gegenzug mit der Loyalität der Untergebenen rechnen. Eine gute Führungskraft braucht aber auch die Fähigkeit, gegenüber dem ganzen Unternehmen sowie der ihm übergeordneten Unternehmensleitung loyal zu sein. Diese Eigenschaft erweist sich meist in Krisensituationen, also bei geschäftlichem Misserfolg oder drohender Insolvenz. Führungskräfte mit nicht vorhandener Loyalität werden versuchen, das sinkende Schiff schnellstmöglich zu verlassen. Die Vorzeige-Führungskraft hingegen wird alles tun, um das Unternehmen zu retten.

10. Risikobereitschaft

Manchmal muss ein Unternehmen Risiken eingehen, um am Markt bestehen oder expandieren zu können. Eine gute Führungskraft zeichnet sich dadurch aus, dass sie vor Risiken nicht zurückschreckt. Zu große Ängstlichkeit vor Misserfolgen ist einer Vorzeige-Führungskraft fremd. Sie ist bereit, für eine erfolgversprechende Innovation auch ein Scheitern in Kauf zu nehmen. Sie handelt gemäß der Überzeugung, dass man bei dem Wagnis einer Innovation immer auch den Misserfolg mit einkalkulieren sollte. Geht es schief, kann eine starke Führungskraft auch zu begangenen Fehlern stehen und die Verantwortung dafür übernehmen. Und damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt:

11. Einsicht 

Als perfekte Führungskraft gestehen Sie Fehler ein. Irren ist menschlich, das ist nun mal so. Auch ein guter Chef kann Fehler machen. Wichtig ist, wie Sie damit umgehen. Wenn eine Vorzeige-Führungskraft eine falsche Entscheidung getroffen hat, geht Sie offen damit um. Sie wird damit im Ansehen Ihrer Mitarbeiter steigen.

12. Notwendige Kontrolle bei größtmöglicher Freiheit

Mitarbeiter sind besonders motiviert, wenn sie spüren, dass der Vorgesetzte ihnen vertraut und aus diesem Grund größtmöglichen Handlungs- und Entscheidungsspielraum bei ihrer Tätigkeit lässt.

Eine Vorzeige-Führungskraft vermag also die Balance zwischen notwendiger Kontrolle und nötiger Freiheit herzustellen. Sie müssen nicht jeden Schritt ihrer Mitarbeiter kontrollieren. Als Führungskraft haben Sie die Fähigkeit zu erkennen, wann es Zeit ist, den beruflichen Freiraum Ihrer Mitarbeiter zu respektieren und wann der Zeitpunkt gekommen ist, korrigierend einzugreifen.

Um hier zu einer gesunden Balance zu gelangen, müssen Sie vor allem die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter kennen und den Gesamtüberblick behalten.


[1] https://www.wirtschaftswissen.de/personal-arbeitsrecht/mitarbeiterfuehrung/fuehrungsinstrumente/10-eigenschaften-die-sie-zum-besten-chef-der-welt-machen/)

Einschätzung meiner Fähigkeiten und Mitarbeiterbewertung

Die vorher genannten Bereiche sollte ich mal ehrlich für mich selbst bewerten, um Bereiche zu identifizieren, wo ich besser werden kann.

Dafür kann ich mir selbst Schulnoten geben. Dieses sollte ich auch nur für mich machen, und niemanden sonst sehen lassen.

Jetzt habe ich aber in einem Konzern für das ich mal gearbeitet habe gesehen, dass ein Bereichsleiter (gleich dem CIO unterstellt mit 120 Mitarbeitern), einen Fragebogen anonym verteilt hat. Hierin bat er seine Mitarbeiter, ihn in den gleichen Kategorien zu bewerten. Bei seiner Sekretärin standen ein Sammelbehälter und Fragebögen. Diese wurde dann nach einiger Zeit eingesammelt und ausgewertet.  

Wir haben alle diese Einschätzung gemacht, was für ihn wirklich wertvolles ungefiltertes Feedback gegeben hat.

An der Rücklaufquote hat er erstmal gesehen, wie interessiert seine Mitarbeiter einmal an ihm und dem Unternehmen sind, aber auch, wie sie ihn einschätzen, das konnte er dann mit seiner Selbstwahrnehmung vergleichen, und sehen wo er sich selbst verbessern konnte.

Die Übersicht könnte so ausgesehen haben: